Schön DICH hier zu sehen
Ein paar Worte vorweg
Vielleicht bist du hier, weil du etwas suchst, das du nicht in Worte fassen kannst. Vielleicht bist du hier, weil etwas in dir schmerzt oder sich befreien möchte.
Ich schreibe meine Geschichte weil sie zu mir gehört. Weil ich heute die Worte für vieles habe , die das kleine Mädchen damals nicht finden konnte.
Schweigen war lange mein Schutz.
Heute brauche ich diesen Schutz nicht mehr. Heute gebe ich diesem Mädchen den Raum und die Stimme , die sie damals nicht hatte
Auf dieser Seite nehme ich dich mit auf meinen Weg: Durch Trauma. Durch Schmerz. Durch die vielen dunklen Jahre, aber auch durch die Momente, in dem das Leben schön war. Und ich nehme dich mit in meinem Leben heute.
Das hier ist kein leichter Weg. Aber er ist echt. Und vielleicht findest du zwischen meinen Worten etwas was dich berührt oder dir ein Stück Mut für deinen eigenem Weg gibt.
Dieser Blog begleitet den Weg meiner Geschichte zu einem Buch.
Hier entsteht "Tiefenmut" Schritt für Schritt, Erinnerung für Erinnerung Wort für Wort.
Und vielleicht möchtest du ein Stück dieses Weges mit mir gehen.
Dann heiße ich dich von Herzen willkommen.
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Meine Mutter
Wie beschreibt man einen Menschen, bei dem Fürsorge und Gefahr unmittelbar nebeneinander existierten? Eine Frau, die nach außen Glanz und Ansehen suchte, während hinter verschlossenen Türen Kontrolle, Sucht und Gewalt herrschten. Ein ungeschönter Blick auf eine Kindheit, in der Nähe keine Sicherheit bedeutete – und auf die Erkenntnis, dass die Vergangenheit mein Heute nicht mehr bestimmt.
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Mein Vater
Ich war vierzehn, als mein Vater mich aus dem Heim holte. Ich hoffte auf ein Zuhause, auf Sicherheit und darauf, endlich seine Tochter sein zu dürfen. Doch nach einem halben Jahr war ich wieder auf mich allein gestellt. Mit fünfzehn lebte ich ohne verlässlichen Halt und musste mich sogar heimlich mit meinem eigenen Vater treffen. Er wusste, was mir widerfahren war. Und trotzdem sah er weg. Lange habe ich ihn geliebt, verteidigt und entschuldigt. Heute sehe ich ihn mit anderen Augen. Und ich lerne, dass Heilung manchmal auch bedeutet, die eigene Wut zuzulassen und der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen.
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